About being vegan

2015-06-16





Because I’m very active on social media plattforms, especially on Instagram, I read a lot comments from omnivores (people who eat everything from meat to plants ) to vegan people the past few months. As I’m passionate about this topic, I want to say a few words about veganism. This is just my opinion; I don’t want to judge people who eat meat or diary and I don’t want to criticise anyone, I just want you to overthink your habbits and prejudices you may have against vegans. But first let me give you a short information about my vegan development.

I always loved animals so when I was about 14 or 15 years old, I started thinking about vegetarianism because I found it not ok to kill animals for eating them. At this time I still ate meat and liked it aswell, but I made some "veggie weeks" here and there. I was very proud when I finished one whole week without eating meat but also happy at the same time wehen the week was over.
When I turned 17, I started being vegetarian because at this time there was a huge scandal in Germany about the conditions in chicken- farms from a big german grower („Wiesenhof- Skandal“, in 2012). I decided to go vegetarian for the animals. I still ate dairy products, eggs and I also ate fish (so to be correct I was a „pescetarian“).
After being vegetarian for about 2 years I started to get troubles with my tummy after every single meal so after reading a book from a german author (Attila Hildmann, „Vegan for fit“) and seeing the documentary „Forks over knifes“ I decided to go vegan; this time for my health as the troubles with my tummy got worse and worse. I eat vegan for about a year now.


I’m glad that my Instagram- page doesn’t became a side where people write much negative comments below my pictures but at some other pages I often read comments like „you say you’re vegan but you wear leather“ or „you still wear make- up which is non- vegan but call yourself a vegan?“. What these comments express? You need to be 100% vegan or you’re not at all.
I don’t know why our society thinks in stereotypes at this point. Why can’t you say you’re vegan when wearing leather or make- up, travelling with airplanes, buying clothes at H&M and Zara, and don’t knit you’re sweater on your own or grow your own veggies? We live in a society were people can love the same gender and don’t need to hide their religion, so why can’t some people just accept that veganism comes in different varieties? It is absolutly ok to start with baby steps and change one thing after the other, you just need to start somewhere. Nobody is perfect and that’s ok. But it’s not ok to hate against other people because they try to do their best on being as ecofriendly and animal-loving as possible.

I think this hate against vegans is a reaction of feeling attacked; many omnivores may feel attacked by vegans because they get the feeling that they need to feel bad for eating meat, dairy and eggs. Of course this feeling is absolutly unfounded; all vegans I know have the mindset that every meal without meat counts and so is mine. I’m totally against eating animals and to exploit them and I really can’t understand why lots of people need to wear huge fur collars on their jackets because there is not even a use for them. But with hate against each other we will never reach anything.

And please don't forget: being vegan is not a trend. It’s not cool or „en vogue“ or anything like that. It’s for the animals, our planet and our health. It’s about finding peace between the environment and your body, beeing conscious and respectful to every earthling on this planet. So if you think anyone is vegan because it seems to be like a lot of people go vegan or at least vegetarian at this time, then you should overthink your imagination from what being vegan means.
(You can find recommandations on vegan blogger and youtuber down below!)




Da ich besonders auf Instagram sehr aktiv bin und in den letzten Monaten bei anderen veganen Instagramern einige fragliche Kommentare von hauptsächlich sich omnivor ernährenden Personen (auch "Allesesser") gegen Veganer lesen musste, möchte ich gerne ein paar Worte zu dem Thema Veganismus verlieren. Es handelt sich dabei lediglich um meine Meinung, ich möchte niemand verurteilen oder kritisieren. Aber bevor ich zum eigentlichen Thema komme, möchte ich euch kurz erzählen, wie ich zum Veganismus gekommen bin.

Schon immer war ich sehr tierfreundlich und so kam es, dass ich bereits mit 14 bzw. 15 Jahren angefangen habe, mich für die vegetarische Ernährung zu interessieren; mir war schnell klar, dass ich es nicht ok finde, Tiere zu töten um sie zu essen. Ich habe trotzdem noch Fleisch gegessen, aber einige Male eine "vegetarische Woche" eingelegt. Ich war stolz, wenn ich die Woche ohne Fleisch geschafft habe, aber auch glücklich, wenn ich wieder Fleisch essen konnte.
Mit 17 habe ich mich im Zuge des "Wiesenhof- Skandals" (2012) den Tieren zu Liebe dazu entschieden, mich vegetarisch zu ernähren. Milch, Eier und Fisch habe ich weiterhin gegessen (also war ich eigentlich ein "Pescetarier").
Als ich ca. 2 Jahre lang Vegetarier war, fing mein Bauch an, nach jedem Essen stark zu schmerzen, also habe ich viele Bücher und Dokumentationen über den Veganismus als "Heilmittel" gelesen und gesehen, u.a. Attila Hildmanns "Vegan for fit" und die Dokumentation "Gabel statt Skalpell". Da die Schmerzen schlimmer und schlimmer wurden, habe ich mich schließlich für meine Gesundheit dazu entschieden, mich fortan streng vegan zu ernähren. Veganerin bin ich nun also seit ca. einem Jahr.
Ich bin wirklich froh, dass mein Instagram kein Schauplatz für negative Kommentare jeglicher Art (geworden) ist, aber immer wieder muss ich bei anderen Veganern lesen, dass man sich nicht als Veganer bezeichnen könne, wenn man Leder oder konventionelles Make- Up trage. Was diese Kommentare ausdrücken? Entweder man ist in absolut jeder Hinsicht vegan, oder man ist es eben nicht.

Ich habe keine Ahnung, wieso unsere Gesellschaft in dieser Hinsicht offensichtlich in Schubladen denkt. Wieso sollte man sich nicht als Veganer bezeichnen dürfen, wenn man trotzdem noch Leder trägt, mit dem Flugzeug fliegt, weiterhin bei H&M oder Zara einkauft, sowie seinen Pullover nicht selbst strickt und das Obst und Gemüse auch nicht selbst anbaut? Wir leben in einer Gesellschaft, in der gleichgeschlechtliche Beziehungen absolut normal geworden sind und die verschiedensten Religionen zusammen treffen; aber dass nicht jeder Veganer gleich ist, wird kritisiert? Es ist doch absolut ok, dass jede sich vegan ernährende Person für sich selbst entscheidet, wie weit sie mit dem Veganismus geht und wo sie damit startet. Wichtig ist nur, dass man es irgendwo tut. Dann mit kleinen Schritten fortzuschreiten, ist völlig natürlich und ein sich entwickelnder Prozess, der nicht negativ kommentiert werden sollte.

Ich glaube, dass negative Kommentare dieser Art eine Reaktion auf das Gefühl eines Angriffs sind. Viele "Allesesser" fühlen sich möglicherweise von Veganern angegriffen, indem sie denken, dass jeder Veganer verlangen würde, sich ebenfalls vegan zu ernähren, was bei vielen Omnivoren wohl das Gefühl vermittelt, dass sie sich für den Verzehr von Fleisch, Milch und Eiern schlecht fühlen und sich im Zuge dessen wehren müssten. Dieses Gefühl ist in 99% der Fällen völlig unbegründet: alle Veganer die ich kenne, teilen die Einstellung, dass jede Mahlzeit ohne Fleisch oder tierische Produkte zählt, und so sehe ich das auch. Natürlich bin ich absolut gegen den Verzehr von Fleisch und tierischen Produkten, und ich verstehe auch nicht, wieso man einen dicken Pelzkragen an der Winterjacke tragen muss, wenn er eh keine wärmende Funktion erfüllt. Aber mit Hass und einer radikalen Einstellung werden wir niemals die derzeitige Situation verbessern können, also wieso gegeneinander ankämpfen?

Und vergesst nicht: sich vegan zu ernähren ist mehr als ein Trend. Es geht dabei um die Liebe zu Tieren, dem Vorbeugen von Krankheiten und dem Schutz unseres Planeten. Es geht darum, ein Gleichgewicht zwischen Körper und der Natur zu finden, nachhaltig zu leben und mit jedem Lebewesen dieser Erde respektvoll umzugehen. Wenn ihr also glaubt, dass jemand nur vegan (oder wenigstens vegetarisch) ist, weil es gerade "Trend" ist, dann solltet ihr noch einmal darüber nachdenken, auf welche Bereiche des Lebens sich der Veganismus beziehen kann, und welche Auswirkungen das auf einen selbst hat.
Hier noch einige Empfehlungen für vegane Blogger und Youtuber:



SARAH NAGEL from holistic habits; great videos about vegan food, holistic healing from anxiety and natural beauty (English).

ANNIE JAFFREY all about veganism: from food to beauty products to vegan outfit ideas (English).

ELLA WOODWARD from DeliciouslyElla; blogger and youtuber, especially known for her healthy and delicious food recipes but also blogging about natural beauty (English).

ESSENA O'NEILL videos about what she ate in a day but also showing natural beauty products and workouts (English).

SEMPER VEGANIS informative videos about how to eat vegan the healthy way and how to gain muscles; also make diet and workout plans on their homepage (German).

1 Kommentar:

  1. Interessanter Beitrag, hatte solch ein Gespräch letztens erst mit einer veganen Freundin, sie berichtete mir von einer Facebook-Gruppe und wie krass dort manche doch sind wie krass diskutiert wird...wäre ich vegan, würde ich denke ich auch die These vertreten, dass jede Mahlzeit zählt :)

    Also Nicht-Veganerin kann ich vielleicht mal eine Lanze brechen - ich persönlich habe noch nie negative Erfahrungen gemacht mit Menschen, die sich vegan ernähren - höre aber oft von Freunden, dass ihnen vegane Menschen auf den Keks gehen, die jeden missionieren möchten...ich glaube ja, dass wie so oft im Leben ein gesundes Mittelmaß das Richtige ist :)

    Liebste Grüße,
    Tina

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